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Die KOMSA-Gruppe aus dem sächsischen Hartmannsdorf hat 2018 erneut ihre Position als einer der führenden Distributoren und Dienstleister der Digitalbranche behauptet. Obwohl sich der Markt in den letzten Jahren zurückhaltender entwickelte, peilt die Unternehmensgruppe mit 1.450 Mitarbeitern im laufenden Geschäftsjahr (endet am 31. März) bereits zum 5. Mal einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro an.

Derzeit blickt die Digitalbranche mit Spannung auf den nächsten Mobilfunkstandard 5G, der in den Startlöchern steht. Auf der weltweit größten Fachmesse der Branche, der CES in Las Vegas, wurden Anfang Januar bereits Anwendungsszenarien vorgestellt und erste 5G-Handys sind angekündigt. Aber wann der neue Mobilfunkstandard seine volle Wirkung entfalten wird, ist noch unklar.

"Bis dahin befindet sich die Branche in einer Zwischenphase, in der sich der Markt deutlich langsamer entwickelt, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war", schätzt KOMSA-Vorstandsvorsitzender Uwe Bauer ein. "Smartphones werden nach wie vor gekauft, aber nicht mehr so häufig gewechselt wie früher."

Neue Geschäftsfelder im Blick

Dafür gewinnen digitale Zukunftsgeschäftsfelder an Bedeutung, in denen die KOMSA-Gruppe bereits mehr als einen Fuß in der Tür hat. Das reicht von der Cloud-Nutzung durch Firmen über Heimautomation (Smart Home) bis hin zum vernetzten Auto. So wurden 2018 neue Industriepartner für das Cloud-Geschäft, Hersteller für Netzwerkinfrastruktur sowie Lösungsanbieter für mobiles Arbeiten ins KOMSA-Partner-Portfolio aufgenommen. Für 2019 sind weitere Investitionen im Cloud-Geschäft, im Geschäft mit Unternehmenskunden sowie für den Bereich Smart Home geplant. Zudem soll smarte Robotertechnik ins Sortiment aufgenommen werden, für die KOMSA Anwendungsgebiete im privaten Bereich, in Firmen sowie in der Bildung sieht.

Wachsende Kundenanforderungen zuverlässig bedienen

"KOMSA wird für Industrie und Handel ein guter und verlässlicher Partner bleiben, der die digitale Transformation im Handel mit Knowhow, neuen Produkten und erweitertem Service begleitet", so Uwe Bauer. Um die Partner in diesem Transformationsprozess zu stärken, wurde im vergangenen Jahr mit dem "KOMSA eCom Forum" ein neues Veranstaltungsformat initiiert, das 2019 im Rahmen des aetka-Geschäftsführertreffens am 18. und 19. Mai 2019 wieder stattfindet. Das Fachforum zeigt in der Firmengruppe entwickelte Lösungen und Leistungen, mit denen Partner eigene Abläufe effizient gestalten sowie den stationären und Online-Handel erfolgreich miteinander verbinden können. Zu den Lösungen zählen beispielsweise ein digitaler Verkaufsberater sowie ein Service zur automatischen Optimierung des Warenbestands im Geschäft.

Insgesamt nutzen mehr als 20.000 Handelspartner das Sortiment und den Service der KOMSA-Gruppe. Ein wichtiges Standbein ist die KOMSA-Tochter aetka, die als Fachhandelskooperation bundesweit mehr als 2.000 inhabergeführte Telekommunikations-Fachgeschäfte und Systemhäuser vereint. Sie unterstützt die Mitglieder dabei, ihre wichtige Rolle als kompetente Einzelhändler, Nahversorger und Servicetechniker in den Städten und Gemeinden erfolgreich mit dem Internet zu verbinden.

Neben Fachhändlern und Systemhäusern zählen auch Kaufhäuser, Einzelhandelsketten oder Onlineshops zu den Kunden der KOMSA-Gruppe. So vielfältig wie die Handelslandschaft ist, so groß sind die Anforderungen an den Großhändler KOMSA: Bestellte Waren müssen taggleich das Haus verlassen, Telefonverträge binnen kürzester Zeit freigeschaltet werden, Reparaturen innerhalb von zwei Tagen erfolgen und ausgefallene Telefonanlagen in Unternehmen bundesweit in Echtzeit wieder zum Laufen gebracht werden. Die KOMSA-Mannschaft konnte 2018 erneut durch zuverlässigen Service punkten und erhielt dafür im Herbst mehrere Branchenauszeichnungen. Die Bundesvereinigung Logistik prämierte KOMSA mit dem Deutschen Logistik-Preis. "Das wäre nicht möglich ohne ein großartiges Team, das als Mannschaft zusammensteht und sich tagtäglich für unsere Kunden ins Zeug legt, um die Hartmannsdorfer Fahne im nationalen und internationalen Wettbewerb hoch zu halten", verdeutlicht Uwe Bauer.

Zweites Leben für Gebrauchtes

Zugleich engagiert sich die KOMSA-Gruppe für Nachhaltigkeit durch ihr Konzept des sogenannten Lifecycle Managements. Dahinter steht der Ansatz, Telekommunikations- und IT-Produkte während ihres gesamten Lebens zu begleiten und den Lebenszyklus durch einen nachhaltigen Kreislauf zu verlängern. So kümmert sich beispielsweise die KOMSA-Tochter Revived Products um die Aufbereitung und Vermarktung von gebrauchten Handys, Tablets und anderen Mobilgeräten. 2018 startete dafür ein Händlershop speziell für Gebrauchtware. Der Shop hat mit dazu beigetragen, dass über 30 Prozent mehr Gebrauchtgeräte - insgesamt waren es über 200.000 - aus Hartmannsdorf verkauft wurden. "Es ist noch ein kleines Geschäftsfeld. Es entwickelt sich aber rasant und das Potential ist groß", schätzt Uwe Bauer ein. Der Branchenverband Bitkom hatte 2018 gemeldet, dass rund 124 Millionen Altgeräte in Deutschlands Schubladen schlummern. Privatkunden können über die Website www.smallbug.de von den Schnäppchen aus Hartmannsdorf profitieren und durch den Kauf eines Gebrauchtgeräts gleichzeitig Gutes für die Umwelt tun.

Ein weiterer Baustein im Lifecycle Management ist ein neuer Reparaturservice repamo.com, mit dem die KOMSA-Gruppe die wachsende Nachfrage nach Reparaturen außerhalb der Garantie bedienen wird.

Mitarbeiter und Auszubildende gesucht

Auch für seine Mitarbeiter engagiert sich KOMSA weiter. "Die Arbeitswelt der Zukunft wird uns ganz neue Fähigkeiten abverlangen", erklärt KOMSA-Personalvorstand Katrin Haubold. "Stichwort lebenslanges Lernen: Es geht darum, frei und flexibel zu bleiben, kreativ zu denken und immer wieder bereit für Neues zu sein. Das ist keine leichte Aufgabe, aber wir unterstützen unsere Mitarbeiter dabei und wollen hierfür neue Weiterbildungsprogramme aufsetzen. Wir sind zudem bereit, in die Entwicklung neuer Berufe zu investieren." So hat das Unternehmen 2018 als einer der ersten Betriebe eine Ausbildung im neuen eCommerce-Beruf angeboten und bildet nun seinen ersten Kaufmann für eCommerce aus.

Der eCommerce-Beruf ist der erste neue kaufmännische IHK-Ausbildungsberuf seit zehn Jahren. Er ermöglicht es Auszubildenden, sich im Onlinehandel mit neuen Anforderungen vertraut zu machen. Die Auszubildenden lernen unter anderem, wie sich Kunden informieren und eine Kaufentscheidung treffen, wie ein Onlineshop aufgebaut sein muss und wie Onlinemarketing funktioniert. Auch in diesem Jahr werden wieder Auszubildende für den eCommerce-Beruf gesucht.

Insgesamt bietet KOMSA eine Ausbildung in 15 technischen oder kaufmännischen Berufen, vom Fachinformatiker über Mediengestalter bis zum Bachelor für Informationstechnik, an. Zugleich sind rund 50 offene Stellen zu besetzen - insbesondere in den Bereichen IT, Vertrieb, Marketing und Reparatur.

AndreaFiedler

Head of Corporate Communications KOMSA-Gruppe / Pressesprecherin

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