Pressemitteilungen 2014

Auftaktveranstaltung mit hochkarätigen Gästen – Sachsens Wissenschaftsministerin unterstützt eine Initiative der KOMSA

Im Beisein der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Sabine von Schorlemer, hat die KOMSA Kommunikation Sachsen AG eine Initiative ins Leben gerufen, die dazu beitragen soll, die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Sachsen zu sichern. Unter dem Motto „Der digitale Wandel mit KOMSA – Eine Initiative zur Vernetzung der sächsischen Wirtschaft mit dem Wissenschaftsnachwuchs“ hat KOMSA den Hochschulen und Universitäten des Freistaates eine Kooperation angeboten. Hintergrund ist die digitale Revolution, die gravierende Veränderungen für Wirtschaft und Wissenschaft mit sich bringt.

Die Revolution „Industrie 4.0“ wird die Produktions- und Serviceprozesse in Wirtschaft und Industrie sowie die Unternehmenskultur weitreichend verändern. Diese Veränderung stellt an die Qualifizierung von Mitarbeitern völlig neue Anforderungen und zunehmend haben Unternehmen wie die KOMSA AG Bedarf an qualifizierten Spezialisten. Durch die sehr dynamische Entwicklung in der Wirtschaft, besonders in der Informationstechnologiebranche, sind die Wissenschaftsangebote der Universitäten und Hochschulen zum Teil nicht auf die Anforderungen in Wirtschaft und Industrie zugeschnitten. Wenn man daran nichts ändere, so die Einschätzung von Dr.-Ing. E.h. Gunnar Grosse, Vorstandsvorsitzender der KOMSA AG, habe man in absehbarer Zeit keinen qualifizierten Nachwuchs für die spezialisierten Anforderungen, nicht nur bei KOMSA. „Mit unserer Initiative wollen wir das ändern. Damit möchten wir auch den Universitäts- und Hochschulabsolventen der Region die Möglichkeit geben, nach dem Studium hier in Sachsen eine berufliche Zukunft zu finden“, so Dr. Grosse weiter. Außerdem hat KOMSA festgestellt, dass das Potential von Studenten während des Studiums oft nicht ausreichend genutzt wird, denn häufig arbeiten sie parallel in Bereichen, die nicht mit dem Studieninhalt in Verbindung stehen.

Der sächsische IKT-Spezialist sieht dringenden Handlungsbedarf und hat an die Staatsministerin sowie an die Hochschulen und Universitäten drei Ziele adressiert. Zum einen sollten die Universitäten ihre wissenschaftliche Arbeit noch mehr praxisnah in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft organisieren. Zum anderen sieht KOMSA Bedarf an einem neuen Studiengang, der folgende Fachgebiete vereint: Informationstechnologie, Marketing, Betriebswirtschaft, Sales, Projektmanagement, Anwendungs- und Prozessentwicklung für Tablets und Smartphones. Darüber hinaus möchte KOMSA ein „Job-Career-Center“ etablieren, das über eine Internetplattform Studenten und Unternehmen zusammenbringt. Hier sollten idealerweise viele bisher vorhandene Plattformen gebündelt werden. Die Studenten hätten so Gelegenheit, parallel zum Studium in Unternehmen der Region fachliche Nähe entsprechend ihres Studieninhaltes zu erfahren und regional möglicherweise einen künftigen Arbeitgeber zu finden.

All diese Themen sind in einem Podium diskutiert worden, zu dem KOMSA neben der Staatsministerin hochrangige Vertreter sächsischer Hochschulen und Universitäten sowie der Wirtschaft eingeladen hatte. Zu Gast waren unter anderem der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Arnold van Zyl, der Rektor der Hochschule Mittweida, Prof. Ludwig Hilmer, der Direktor und CEO vom TUCed sowie der geschäftsführende Gesellschafter/CEO der NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT Werkzeugmaschinengruppe sowie Präsident des Industrievereins Sachsen 1828 e.V, Prof. Hans J. Naumann.

Die KOMSA AG freute sich außerdem über die Unterstützung von Thomas Schmidt, sächsischer Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis „Mittelsachsen“, der das Unternehmen seit vielen Jahren in seiner Entwicklung unterstützt und sich immer wieder dafür stark macht, dass die Menschen in der Region auf Wachstum und Wohlstand vertrauen können. „Meine politische Arbeit in Hartmannsdorf und Umgebung führt mir tagtäglich vor Augen, welche rasanten Veränderungen der Wirtschaftswelt auf uns zukommen“, so der CDU-Politiker. „Ich weiß, was das für die Menschen und für die Unternehmen in der Region bedeutet. Deshalb begrüße ich die Initiative der KOMSA sehr, für die ich mich auch als Abgeordneter im Landtag stark machen werde.“

In der Runde kamen die Aspekte zur Sprache, welche neuen Anforderungen an die Qualifizierung des Wissenschaftsnachwuchses gestellt werden müssen. Die Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft vereinbarten als nächsten Schritt, ein detailliertes Anforderungskonzept für die Universitäten zu erarbeiten sowie mögliche Kooperationswege festzulegen. Die Staatsministerin ermutigte KOMSA darin, das Angebot an Fördermöglichkeiten des Freistaates in Anspruch zu nehmen und weiterhin den regen Austausch mit dem Wissenschaftsministerium zu suchen.

Im Vorfeld der Diskussionsrunde hatte die Staatsministerin einen kurzen Einblick in das Produkt- und Leistungsportfolio der KOMSA AG bekommen. So konnte sie sich im Repairbereich w-support, einem Tochterunternehmen von KOMSA, davon überzeugen, welche Anforderungen die Reparatur von Tablets an die Qualifizierung der Mitarbeiter stellt. Die Ministerin zeigte sich beeindruckt vom Know-how und der Leistungsfähigkeit dieses Dienstleistungssektors. Welche Rolle schon heute Tablets im Leben vieler Menschen spielen, davon konnte sich die Staatsministerin bereits zum Auftakt ihres Besuchs ein Bild machen, als sie in der betriebseigenen Kindertagesstätte „Weltenbaum“ miterlebte, wie Tablets in der frühkindlichen Erziehung zum Einsatz kommen. Hier präsentierten ihr die Kleinen stolz, wie sie mit viel Geschick eigene Fotokollagen vom Kita-Alltag per Tablet zusammenstellen.

 

 

19.08.2014

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