Pressemitteilungen 2014

Handel im Wandel – Sächsischer E-Commerce-Tag bei KOMSA setzt Akzente

Wie startet man strategisch richtig in den Onlinehandel? Wie wird der Multichannel-Vertrieb erfolgreich? Und wie sieht der elektronische Handel im Jahr 2030 aus? Antworten auf diese und andere Fragen sind bei der KOMSA Kommunikation Sachsen AG zum „Sächsischen E-Commerce-Tag“ behandelt worden. In Kooperation mit dem Institut ibi research, den eBusiness-Lotsen Chemnitz sowie den Sächsischen Industrie- und Handelskammern hatte KOMSA Vertreter der mittelständischen Wirtschaft eingeladen, um sich über die aktuellen Entwicklungen beim E-Commerce zu informieren.

Die Bedeutung des E-Commerce wächst rasant. Allein im Jahr 2013 lag der Umsatz beim Online-Handel in Deutschland bei mehr als 39 Mrd. Euro, so der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. Das ist ein Wachstum von mehr als 40 Prozent. Der Online-Handel ist damit in der deutschen Wirtschaft einer der Wachstumstreiber. Vor diesem Hintergrund hatte es sich der „Sächsische E-Commerce-Tag“ bei KOMSA zur Aufgabe gemacht, Wissen rund um den erfolgreichen Handel im Internet zu transportieren.

Rund 200 Teilnehmer waren dazu nach Hartmannsdorf zum KOMSA-Stammsitz gekommen, dieses große Interesse hat die Erwartungen der Veranstalter deutlich übertroffen. „Unsere Einschätzung hat sich mit dieser Resonanz mehr als bestätigt, denn wir spüren am Markt, dass es in der mittelständischen Wirtschaft vielfach noch Berührungsängste und erheblichen Wissensbedarf zum Thema E-Commerce gibt. Hier konnten wir mit dem Kongress eine wichtige Unterstützung geben“, so Tina Kaden, die Geschäftsführerin der KOMSA Data & Solutions GmbH, die für KOMSA federführend den E-Commerce-Tag organisiert hat.

Zum Auftakt berichtete Dr.-Ing. E. h. Gunnar Grosse, Vorstandsvorsitzender der KOMSA AG, über 20 Jahre Online-Erfahrung seines Unternehmens. KOMSA habe schon früh auf die Entwicklung der mobilen Datenkommunikation gesetzt, eine wichtige technische Voraussetzung, damit heute E-Commerce möglich sei. „Ein innovatives Unternehmen denkt immer neu", so Gunnar Grosse. Chancen und Herausforderungen durch den E-Commerce erläuterte Dr. Ernst Stahl von ibi research in seiner Präsentation. „Der traditionelle Einkäufer wird aussterben“, so Dr. Stahl. Der stationäre Einzelhandel müsse sich mit technologischen Innovationen beschäftigen und im Internet gefunden werden, so Dr. Stahl weiter.

Im Verlauf des Kongresstages konnten die Teilnehmer zwischen sechs verschiedenen Fachkonferenzen wählen, folgende Schwerpunkte standen auf der Tagesordnung:

  • „Gründen und Durchstarten im E-Commerce“
  • „Amazon, eBay & Co.“
  • „Stationär und online? Die Welten verbinden sich“
  • „Payment und Risikomanagement“
  • „Prozesse und Versand“
  • „Marketing und Co.“

Neben mehreren führenden Mitarbeitern der KOMSA AG stellten namhafte Referenten, unter anderem von eBay, Cyberport oder Hermes, ihre Erfolgsrezepte für den Onlinehandel vor. „Der Multichannel-Handel bietet deutliche Wachstumschancen und Kundenbindungspotential“, so Jens Lippert, Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie bei Cyberport. Andreas Lippert von eBay Deutschland wiederum sagte, „mein bisheriges Geschäftsmodell muss funktionieren“, dies sei die wichtigste Voraussetzung dafür, dass sich E-Commerce lohne. Dr. Georg Wittmann von ibi research machte in seinem Vortrag deutlich, dass vielen Händlern noch gar nicht bewusst sei, was alles möglich ist.

Am Ende der Fachkonferenzen wagte der Journalist und E-Commerce-Experte Stephan Meixner einen Ausblick auf den Onlinehandel im Jahr 2030. Bis dahin habe sich die Einkaufslandschaft komplett verändert. Sein wichtigster Tipp, wann sich E-Commerce lohne sei „einzigartiger Service“. Diese Frage war dann auch zum Abschluss des Kongresses das Motto der Podiumsdiskussion, die sich mit dem Resümee verabschiedete, dass E-Commerce nicht als „Nebenprodukt“ funktioniere sondern die gleiche unternehmerische Aufmerksamkeit brauche, wie der stationäre Handel. In diesem Sinne gelte es, den Onlinehandel als wichtigen Wirtschaftszweig der Zukunft zu begreifen.

21.10.2014

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