Pressemitteilungen 2017

Neues Herzstück für Versandprozesse: KOMSA nimmt Automatik-Lager in Betrieb

Beim sächsischen Distributor KOMSA hält die Lagertechnik der Zukunft Einzug. 35 Roboter managen ab sofort ein Automatik-Lager mit 25.000 Behältern. Damit wird der Versand von Produkten an Handelspartner weiter optimiert. Als eines der Ersten in Deutschland arbeitet das Hightech-Lager von KOMSA mit einer Sauerstoff-Reduktionsanlage und erfüllt damit besonders hohe Brandschutzanforderungen.

· automatisches Kleinteilelager fasst 25.000 verschiedene Produkte
· 35 Roboter sorgen für schnellste Warenverfügbarkeit
· Projekt beschließt 30-Millionen-Investition im Jubiläumsjahr

Ein neues Logistikzentrum und das neue "Haus der Dienstleistungen" - KOMSA hat 2017 bereits das größte Bauvorhaben der Unternehmensgeschichte eingeweiht. Nach dem Festwochenende von Anfang Mai steht mit dem Gründungsdatum vor 25 Jahren nun am heutigen 1. Dezember 2017 der eigentliche Geburtstag von KOMSA an. Pünktlich zu diesem Ereignis nimmt ein automatisches Kleinteilelager den Testbetrieb auf. Das Projekt Automatik-Lager beschließt die 30-Millionen-Euro-Gesamtinvestition zur Firmenerweiterung in Hartmannsdorf.

Das Automatik-Lager wurde auf einer Grundfläche von 800 Quadratmetern in der Hauptlogistik errichtet. Dicht neben- und übereinander stapeln sich darin 25.000 Behälter von je 70 Litern Fassungsvermögen. Auf einem Metallgerüst darüber patrouillieren 35 batteriebetriebene Roboter. Von einem Fahrschienensystem aus sortieren sie die Behälter rund um die Uhr neu und sorgen dafür, dass Schnelldreher ganz oben lagern und jederzeit verfügbar sind.

"Dieses System garantiert den schnellstmöglichen Zugriff auf Bestandsware, die dadurch sofort kommissionierbar ist", schätzt KOMSA-Produktionsvorstand Sven Mohaupt ein. "Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um unseren Handelspartnern auch in Zukunft späte Cut-off-Zeiten anbieten zu können."

Mit dem Automatik-Lager investiert KOMSA in die heutigen und zukünftigen Anforderungen seiner Handelspartner, Waren schnellstmöglich nach Bestellung geliefert zu bekommen. "Wir haben eine sehr flexible und mitwachsende Lagerlösung geschaffen", sagt Sven Mohaupt. "Unser Portfolio können wir leichter als bisher aufstocken, ohne dass sich für unsere Handelspartner die Zeitspanne von der Bestellung bis zur Auslieferung verlängert. Damit haben wir noch mehr Spielraum gewonnen, können jederzeit auf das reagieren, was der Markt verlangt."

Bei Bedarf lassen sich nicht nur die Behälter durch Trenneinlagen flexibel für die Nutzung mehrerer Artikel unterteilen. Auch die Anzahl der Roboter und die Zahl der Kommissionierstationen können im laufenden Betrieb erhöht werden. Unkompliziert zu erweitern ist auch das Automatik-Lager selbst. "Eine Verdopplung auf bis zu 50.000 Behälter ist an diesem Standort möglich", sagt Sven Mohaupt.

Da das KOMSA-Sortiment viele Produkte mit integrierten Akkus umfasst, wurde das Automatik-Lager aufwändig hinter einer luftdicht verschlossenen Hülle errichtet und um eine besondere Brandschutzvorrichtung ergänzt: Eine sogenannte "OxyReduct"-Anlage reichert das Innere des Lagers mit Stickstoff an. An neun Arbeitsstationen außerhalb des Automatik-Lagers entnehmen Logistik-Mitarbeiter die angeforderten Produkte oder führen dem System Nachschub zu. Bereits im Testbetrieb werden 60 Prozent des Warenausgangs von KOMSA so realisiert. Bei Bedarf stößt das Automatik-Lager pro Stunde mehr als 1.100 verschiedene Artikel aus. KOMSA verschickt durchschnittlich rund 15.000 Paketsendungen am Tag.

01.12.2017

KOMSA-Produktionsvorstand Sven Mohaupt (links) und Gernot Graebner, verantwortlich für das Lieferketten-Management, an einem der 35 Roboter des neuen Automatik-Lagers. Dass ausgerechnet der Roboter mit der Nummer 25 zu sehen ist, ist kein Zufall: Heute steht der 25. Geburtstag von KOMSA an.

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Andrea Fiedler

Head of Corporate Communications KOMSA-Gruppe / Pressesprecherin

Tel.: +49 3722 713-750
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