Pressemitteilungen 2018

„Digitaler Wandel geht nur mit den Menschen"

Für die KOMSA-Gruppe war 2017 ein ereignisreiches Jahr, in dem das Unternehmen wichtige Weichen für die Zukunft gestellt hat: Mit dem neuen Erweiterungsbau wurde die größte Investition der Firmengeschichte realisiert. Zum Jahresende ging zudem ein Automatik-Lager in Betrieb. Das Unternehmen richtet sich konsequent auf den digitalen Wandel aus und plant den weiteren Ausbau des Kerngeschäfts.

Die Digitalisierung verändert derzeit die gesamte Welt. Das reicht von automatisierten und vernetzten Geschäftsprozessen in Industrie, Handwerk und Dienstleistung bis hinein in den Alltag mit Internet, digitalem Lernen, mobiler Arbeit oder dem intelligenten Zu hause. KOMSA ist als Großhändler und Dienstleister für Telekommunikations- und IT-Produkte selbst Treiber dieser Entwicklung und richtet sein Geschäft entsprechend aus.

"Ohne das Internet geht nichts mehr", sagt der neue Vorstandsvorsitzende Uwe Bauer. Er führt seit Juli 2017 die Geschäfte mit den vier weiteren neuen Vorständen Steffen Ebner, Sven Mohaupt, Katrin Haubold und Torsten Barth. Die beiden Firmengründer und Vorstände Gunnar Grosse und Jürgen Unger wechselten in den Aufsichtsrat. "Die Digitalisierung ist für uns aber kein Selbstzweck. Sie ist ein Werkzeug, um Produktion effektiver und Arbeit und Alltag für uns Menschen leichter zu machen. Das wird unser Fokus in den kommenden Jahren sein - an der Seite unserer Partner aus Industrie und Handel, und auch für uns selbst."

Von Hartmannsdorf aus nach ganz Deutschland

Die Digitalbranche ist gegenwärtig mit mehr als einer Million Mitarbeitern in Deutschland erstmals größter Industriezweig. Sie steht damit noch vor dem Maschinenbau oder der Automobilindustrie (Quelle: bitkom.org). Mit seinen 1.800 Mitarbeitern versorgt KOMSA aktuell mehr als 20.000 Handelspartner in Deutschland und Polen mit IT- und Telekommunikationsinfrastruktur. Zu den Partnern zählen sowohl Händler mit einem Ladengeschäft als auch Großflächenmärkte, Systemhäuser oder Onlineshops. Allein die Tochterfirma aetka Communication Center AG bedient als bundesweit größte Kooperation für Telekommunikationsfachhändler (Quelle: GfK 2017) über 2.000 Einzelhändler und Systemhäuser. Auch in Supermärkten, Sportgeschäften und bei Juwelieren gibt es inzwischen Produkte zu kaufen, die ihren Weg über Hartmannsdorf genommen haben. Denn KOMSA bringt die Produkte seiner mehr als 250 Herstellerpartner aus aller Welt dorthin, wo der Endverbraucher sie kauft. Als Endverbraucher gelten dabei nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen. Entsprechend reicht das Produktsortiment längst weit über Smartphones hinaus. Auch Tablets, Navigationsgeräte, smarte Uhren, Produkte für ein vernetztes Zuhause, Mobilfunk-, Festnetz- und Internettarife bis hin zu Kommunikations- und Netzwerklösungen für Firmen sowie ein großes Zubehörportfolio hat KOMSA im Angebot.

Größte Investition der Firmengeschichte

Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, hat KOMSA 2017 mit der größten Investition in der Firmengeschichte die Weichen gestellt: 30 Millionen Euro hat das Unternehmen unter anderem in ein dreigeschossiges "Haus der Dienstleistungen", in ein neues Logistikzentrum sowie in modernste Logistiktechnik investiert. Die neuen Räumlichkeiten bieten Platz für 800 Mitarbeiter. Hier sind jetzt Logistik, logistiknahe Bereiche, Reparatur- und Instandsetzungs­linien sowie Büros an einem Standort vereint. Zum Jahresende 2017 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Automatik-Lagers. "Mit der Investition können wir unseren Ansatz weiter ausbauen, Partnern alles aus einer Hand zu bieten", so Uwe Bauer. Hierfür hat KOMSA neben der reinen Großhandelstätigkeit in den vergangenen Jahren ein breites Dienstleistungsangebot aufgebaut. Zusätzlich zum Ein- und Verkauf berät das Unternehmen seine Handelspartner auch, schult diese, unterstützt im Verkauf, konfiguriert, installiert, hilft bei technischen Problemen und repariert auch im Falle eines Defekts. "Und wir begleiten die Produkte auch in ihrem zweiten Leben, nehmen also Gebrauchtes zurück, bereiten es wieder auf und verkaufen es Second Hand."

Ausblick auf 2018

Dieses sogenannte Lifecycle Management wird einer der Schwerpunkte im Jahr 2018. Die Idee dahinter: Den Produktlebenszyklus zu verlängern und damit einen nachhaltigen Kreislauf der Produkte von der Herstellung bis zum Recyclen zu schaffen. Für die Vermarktung von Gebrauchtware wird in den nächsten Tagen ein neuer Händlershop online gehen.

Auch das Geschäft mit Businesskunden wird KOMSA in diesem Jahr weiter ausbauen. Im Zuge der Digitalisierung werden jetzt in stärkerem Maße Geschäftshäuser und Fabriken neu ausgestattet oder umgerüstet. Es wird u.a. automatisiert, vernetzt und durch die bevorstehende Abschaltung der ISDN-Technik verstärkt auf die Nutzung von digitalen oder virtuellen Telefonanlagen umgestellt. Zudem ermöglichen Unternehmen ihren Mitarbeitern zunehmend von jedem Ort der Welt Zugriff aufs Firmennetzwerk. Eine Branche, die bereits mitten im digitalen Wandel steckt, ist die Automobilbranche. Über die Tochterfirma noritel GmbH rüstet die KOMSA-Gruppe Fahrzeuge führender Automobilhersteller unter anderem mit Navigationsgeräten, Multimedialösungen und Fahrerassistenzsystemen aus. Aktuell bringt noritel seine Erfahrung in ein Forschungsprojekt ein, das im Auftrag des Freistaats Sachsen auf einem digitalen Testfeld in Dresden das autonome Fahren im sogenannten Mischverkehr erproben wird. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines cloudbasierten Systems zur Verkehrssteuerung, wenn gleichzeitig selbstfahrende und konventionelle Fahrzeuge auf der Straße sind. Erste Tests sollen in den nächsten Monaten starten.

Das Thema Vernetzung will KOMSA auch innerhalb der Digitalbranche weiter vorantreiben. Die Bandbreite reicht von der Anbindung der Handelspartner an die Systeme in Hartmannsdorf, um zum Beispiel Nachbestückungen in Ladengeschäften zu automatisieren, bis hin zur digitalen Warenpräsentation in den Shops. Rund um die notwendige Verzahnung der Online- und Offline-Welten im Handel etabliert KOMSA in diesem Jahr ein "KOMSA eCom Forum" als neues Veranstaltungsformat für die Branche. Die Veranstaltung wird erstmals während der Branchentreffen stattfinden, die KOMSA im Juni 2018 ausrichtet und zu denen wieder mehrere Hundert Industrie- und Handelspartner in der Chemnitzer Region erwartet werden.

Stellen in IT und Vertrieb zu besetzen

Um Systeme über IT-Schnittstellen überhaupt miteinander vernetzen zu können, hat KOMSA in den vergangenen Jahren in eine starke IT-Mannschaft investiert. Inzwischen sorgen rund 100 IT-Experten dafür, dass die Systeme laufen und ständig weiterentwickelt werden. Um das Team weiter aufzubauen, wird Verstärkung gesucht.

Während der digitale Wandel in vollem Gange ist, stehen bei KOMSA ganz entsprechend der Unternehmenstradition die Mitarbeiter weiter im Mittelpunkt. "Digitalisierung funktioniert nur mit Menschen, letztlich wird sie von Menschen gemacht", so Uwe Bauer. "Deswegen legen wir Wert darauf, unsere Mitarbeiter mit auf diese Reise zu nehmen und parallel zum Geschäft auch unser Team für die neuen Aufgaben aufzustellen."

Insgesamt sind aktuell rund 40 Stellen ausgeschrieben, vorwiegend für die Bereiche IT und Vertrieb. Hinzu kommen 14 Ausbildungsplätze. Als eines der ersten Unternehmen in Mitteldeutschland wird KOMSA ab Sommer 2018 auch eCommerce Kaufleute ausbilden. Der Beruf ist speziell auf den Onlinehandel zugeschnitten, die Ausbildung dauert drei Jahre.

09.02.2018

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Andrea Fiedler

Head of Corporate Communications KOMSA-Gruppe / Pressesprecherin

Tel.: +49 3722 713-750
e-Mail: presse@komsa.com

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