KOMSA B2B Summit 2018

Eine volle Werkzeugkiste fürs B2B-Geschäft

Systemhäuser und Fachhändler haben beim jüngsten KOMSA B2B Summit kräftig getüftelt, gewerkelt und an neuen Ideen zur Steigerung des Geschäfts mit Unternehmenskunden geschmiedet. In der ehemaligen Chemnitzer Kraftverkehrshalle hatte die KOMSA-Gruppe für den Summit, das parallel stattfindende Geschäftsführertreffen der Fachhandelskooperation aetka und das erste KOMSA eCom Forum eine wahre Tüftlerwerktstatt errichtet.

Ärmel hochkrempeln und los

Die neue Staatsministerin für Digitales unterstrich gleich zu Beginn die Bedeutung von Systemhäusern und Fachhändlern bei der Mammutaufgabe, das Potential der Digitalisierung im deutschen Mittelstand zu heben. "Sie sind diejenigen, die vor Ort sind. Sie beraten Ihre Kundinnen und Kunden und sind ganz nah an den Menschen dran. Wir brauchen Sie, um das Potential der Digitalisierung vor Ort zu vermitteln", so Dorothee Bär in ihrer Videobotschaft.

Dr. Marc Thom, bei Sony Mobile Impulsgeber für neue Wege im Mobilfunkgeschäft, machte in seiner Eröffnungs-Keynote deutlich: Die Digitalisierung bringt Resellern neues Geschäftspotential, sie stellt den deutschen Handel aber zugleich vor eine enorme Herausforderung. Denn Player aus den USA und Asien stellen bisherige Wertschöpfungsketten auf den Kopf - im Privatkundengeschäft ebenso wie im Geschäftskundenbereich. "Die Lösung liegt darin, Partnerschaften einzugehen", so seine Botschaft an die rund 750 Gäste. "Für einen Händler allein ist die Herausforderung nicht stemmbar."

Lösungsschmiede für Reseller

Die Werkzeugkiste, die sich Systemhäuser und Fachhändler bei der Ausrüstung ihrer Geschäftskunden zunutze machen können, hat KOMSA prall gefüllt. Rund 100 Hersteller und Industrievertreter präsentierten auf den Veranstaltungen ihre Produkte und Lösungen, darunter auch neue Partner wie der Mobile-Device-Management-Anbieter Soti, der deutsche Router-Spezialist TDT oder Assmann mit der Marke Digitus Professional. Zusätzlich zum erweiterten Portfolio hat KOMSA sein Technical Assistance Center (TAC) verstärkt und wird damit auch seine Techniktrainings, Zertifizierungs- und Vertriebsschulungen ausbauen. Im ersten Schritt wurden die Anzahl der technischen Trainings erhöht und das Angebot um neue Huawei Enterprise Presales Trainings ergänzt. Weitere Schulungen sind in Planung.

Mit dem Ausbau des technischen Supports kommt KOMSA auch der steigenden Nachfrage nach dem Konfigurationsservice "Build To Customer Order" (BTCO) nach. Mit dem BTCO-Service werden Handelspartner bei der Vorinstallation unterstützt: KOMSA-Techniker stellen die gewünschten Systeme zusammen, installieren Softwareupdates und überprüfen alle Ports. Bevor ein System ausgeliefert wird, wird es zudem gründlich getestet, so dass der Partner es vor Ort einfach und schnell installieren und in Betrieb nehmen kann. Den Service bietet KOMSA für die Lösungen der Hersteller Alcatel-Lucent Enterprise, Unify sowie Mitel an. Die Konfektionierungszeit beträgt, abhängig von der Warenverfügbarkeit, maximal 48 Stunden. In dringenden Fällen ist nach Absprache auch eine Lieferung am nächsten Tag möglich.

Digitalisierung anpacken

Als Bestandteil des KOMSA B2B Summits und aetka-Geschäftsführertreffens fand erstmals das "KOMSA eCom Forum" statt. In dem neuen Veranstaltungsformat wurden bewährte und neue Omnichannel-Leistungen gebündelt, mit denen Handelspartner eigene Abläufe und Prozesse effizient gestalten und das Internet zur Adressierung neuer Kunden nutzen können. Die präsentierten Leistungen aus den Bereichen eCommerce, eCommunication und eConnection wurden von Workshops und Vorträgen flankiert. So konnten sich Systemhaus- und Fachhandelspartner zum Beispiel informieren, wie sie durch die Vernetzung über Business-Systeme wie easyfilius oder ES2000 mittels Schnittstellen eigene Ressourcen sparen und zugleich neue Erkenntnisse für ihr Geschäft generieren können.