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Unsere Handlungsempfehlung für Sie:

Nutzen Sie den Anfang des Jahres 2022 für eine neue Buchung der bestehenden Lizenzen, um sich auch über den Preiserhöhungszeitraum hinweg für 12 Monate noch „die alten Preise“ zu sichern.

Wir werden im neuen Jahr nochmal über diese Preisänderung informieren, sobald wir die Änderungen in den Preislisten durch Microsoft sehen und in unserem Procurement-Tool Cloud-iQ abbilden.

Microsoft hat am 19.08.2021 die erste substanzielle Preiserhöhung für Microsoft 365 Lizenzen angekündigt. In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick über die Office Suite, Details zu den neuen Preisen und eine Handlungsempfehlung.

Ab 01.03.2022 erfolgt laut Microsoft die erste signifikante Preiserhöhung der letzten 10 Jahre für die cloudbasierte „Office Suite“. Anbei finden Sie die Änderungsinformationen:

  • Enterprise: Microsoft 365 E3 ($32 auf $36 pro Nutzer), Office 365 E5 ($35 auf $38), Office365 E3 ($20 auf $23), und Office 365 E1 ($8 auf $10)

  • Small Medium Business (SMB): Microsoft 365 Business Basic ($5 auf $6 pro Nutzer) und Business Premium ($20 auf $22)

Diese Preiserhöhung für Microsoft 365 gilt weltweit mit lokalen Marktanpassungen für bestimmte Regionen. Somit erhalten Sie weiterhin angepasste Preise auf Euro Basis.

Derzeit gibt es keine Preisänderungen für Bildungs- und Konsumgüter.

Warum erhöht Microsoft die Preise?

Seitdem 2011 Office in der Cloudvariante veröffentlich wurde, hat Microsoft an der Qualität und Quantität der Suite gearbeitet. So bestand Office 365 zum Launch maßgeblich aus den Kernprodukten Word, Outlook, Excel und PowerPoint. Rückblickend bis zur Gegenwart hatte z.B. die Telefonie und Mass-Collaboration-App „Teams“ auch die Namen „Lync“ und „Skype for Business“.

In dieser Dekade wurde so durch die Entwicklung und Einführung von 25 neuen Apps und mehr als 1,400 Features aus der „kleinen“ Office Suite ein mächtiges Instrument. Aktuell zählen folgende Apps zur Suite:

Teams, Access, Bookings, Delve, Forms, GroupMe, Kaizala, Lens, Lists, OneDrive, OneNote Class Notebook, Planner, Power Apps, Power Automate, Power BI, Publisher, SharePoint, Skype for Business, Staff Hub, Stream, Sway, To-Do, Visio, Whiteboard und Yammer. Daran lässt sich erkennen, dass die stetige Weiterentwicklung, basierend auf den Wünschen der Nutzer, neue Features und damit einhergehend eine Neuausrichtung zur Folge hatte.

Preiserhöhungen im Detail:

CSP Bereich:

  • Microsoft 365 Business Basic von 5 auf 6 US-Dollar pro Nutzer

  • Microsoft 365 Business Premium von 20 auf 22 US-Dollar

  • Office 365 E1 von 8 auf 10 US-Dollar

  • Office 365 E3 von 20 auf 23 US-Dollar,

  • Office 365 E5 von 35 auf 38 US-Dollar

  • Microsoft 365 E3 von 32 auf 36 US-Dollar   

(Preise jeweils pro Monat)

SPLA Bereich:

Verfügbarkeit des Windows Server 2022 ab September 2021, hat Microsoft nun zusätzlich auch SPLA-Preiserhöhungen zum Januar 2022 für die folgenden Produkte angekündigt. Dadurch drängt Microsoft die Partner immer weiter in Richtung Azure.

  • Windows Server Standard 10 %

  • Windows Server Datacenter 10 %

  • Win Rmt Dsktp Svc SAL 10 %

  • Office Standard 10 % Office Professional Plus 10 %

  • Core Infrastructure Svr Ste Std 5 %

  • Core Infrastructure Svr Ste Datactr 7 %