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Unser Mobile Worker des Monats

Die Welt ist das Büro! Zumindest für Christian Geyer. Denn davon, das Fernweh mit seinem Job in Einklang zu bringen, träumt er schon seit mehr als sechs Jahren. Auch bei der Wahl seines Berufs und Arbeitgebers behielt der Senior Product Manager diesen Wunsch im Blick und entschied sich unter anderem deshalb für KOMSA – zu unserer großen Freude. Anfang 2022 war es dann endlich wieder soweit! Christians nächster Workation Trip führte ihn nach Kolumbien: "Das ist nicht mein erster Trip, ich war vorher schon in Mexiko und auch in Dänemark."

Beim Plausch mit seiner Kollegin aus dem Online-Marketing-Team Ramona Weiß verrät er uns, wie er seinen vierwöchigen Aufenthalt erlebt hat – und weshalb man als früher Vogel beim Mobile Working mit Zeitverschiebung besser dran ist.

Christian, auf einen Workation Trip nach Kolumbien begibt man sich nicht alle Tage – und dann gleich für vier Wochen. Wie hast Du Dich auf dieses Abenteuer vorbereitet?

Der erste Weg führte natürlich zu People & Culture. Die Kollegen dort haben mich super beraten und waren von Anfang an begeistert von meinem Plan. In den Gesprächen wurde besprochen, wie ich meinen TO DOs und der Verantwortung im Tagesgeschäft auch außerhalb von Büro und Homeoffice gerecht werden kann. Gespräche über die Internetverbindung spielten an diesem Punkt eine wichtige Rolle, weshalb ich mich bei verschiedenen Unterkünften umfassend nach der anliegenden Leitung erkundigte.

Wichtig: Wer nicht innerhalb der EU telefoniert und surft, hat mit erheblichen Mobilfunkkosten zu rechnen. Hier hilft es, die Kollegen und Kunden vorher zu informieren und Gespräche ausschließlich über MS Teams zu führen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann vor Ort eine entsprechende SIM-Karte kaufen oder sich vorab beim Netzanbieter seines Vertrauens informieren.

Darüber hinaus sollte man sich auch schlau machen, ob im Zimmer gearbeitet werden kann. Gibt es einen Schreibtisch? Oder sollte man vielleicht doch in einen Konferenzraum oder ein nahegelegenes Café gehen? Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mit guter Recherche findet man ganz sicher einen geeigneten Ort.

Datentarife fürs Mobile Working: Darauf kommt’s an »

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Christians Checkliste für sorgenfreien Work(ation)Flow rund um den Globus

  •  Mindestens 1 Monat Vorbereitungszeit einplanen

  •  Impfstatus prüfen

  •  Unterkünfte kontaktieren & Internetverfügbarkeit abfragen (Messprotokolle nutzen )

  •  Mindestens einen Tag vor Arbeitsbeginn anreisen (Arbeitsplatz einrichten, Verbindung testen)

  •  Arbeitszeiten mit Zeitverschiebung abgleichen

  •  Datentarif prüfen (außerhalb EU fallen erhebliche Kosten an)

Arbeiten in Kolumbien, das klingt nach Strand, Liegestuhl und (alkoholfreiem!) Cocktail in der Hand. Hast Du tatsächlich so gearbeitet?

Nicht so ganz. Ich bezweifle, dass dies wirklich jemand macht. Durch die Zeitverschiebung hat es sich für mich angeboten, im Zimmer zu arbeiten. Generell bevorzuge ich immer einen klimatisierten und ruhigen Raum mit Schreibtisch zum Arbeiten. All das wäre am Strand wohl eher schwer machbar. Der Vorteil am Arbeiten im Ausland besteht für mich darin, nach der Arbeit neue Dinge zu entdecken. Raus aus meinen heimischen Alltag zu kommen. Es ist ein willkommener Tapetenwechsel und dadurch kann ich z. B. einmal erleben, wie es sich anfühlt, direkt am Meer zu wohnen! Ein unbezahlbarer Mehrwert für mich.

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Apropos Zeitverschiebung: Wann genau hast Du eigentlich gearbeitet?

Ich bin Frühaufsteher – und das war ein riesiger Vorteil. Denn wenn die Kollegen in Deutschland um 8 oder 9 starten, ist es in Kolumbien gerade mal 2 oder 3. Das Gute daran: Wer zeitig aufsteht, darf auch zeitig Feierabend machen. In meinem Fall war das meistens zwischen 11 und 12.

Und wie hast Du den Jetlag verkraftet?

Ich bin an einem Samstag angereist, deshalb gab es eigentlich keine Probleme. Ein kleiner Technik-Check am Wochenende und zwei Tage Zeit, um Schlaf nachzuholen – das hat gereicht, um entspannt in die Woche zu starten.

Christians ultimativer „Tipp“: Einfach so lange wach bleiben, bis man wieder im gewohnten Rhythmus ist.

Hast Du in den vier Wochen auch Kundengespräche geführt?

Na klar, Kundengespräche sind ja ein wichtiger Teil meines Jobs. In Video-Calls wurde ich häufiger gefragt, warum es bei mir denn so dunkel ist. Meine Antwort: So ist das eben, wenn man rund um die Uhr arbeitet. Vielen Kunden ist es aber gar nicht aufgefallen. Und selbst ein paar meiner Kollegen waren überrascht, als sie erfahren haben, wo ich gerade arbeite.
 

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Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. Hand aufs Herz – ist irgendwas so richtig schiefgelaufen?

Für mich persönlich nicht wirklich. Meine Freundin würde die Frage aber sicher etwas anders beantworten. Insgesamt haben wir in Kolumbien dreimal den Ort – und damit auch die Unterkunft – gewechselt. In einer davon erwartete uns eine unangenehme Überraschung, weil das separate Arbeitszimmer fehlte. Für meine Freundin bedeutete das: schlafen mit meiner Stimme in den Ohren. Zugegeben nicht gerade das, was man unter Urlaubsfeeling versteht. Zum Glück waren wir dort nur ein paar Nächte. Aber da hat sich eben gezeigt: Gute Vorbereitung ist alles.

Würdest Du noch mal auf einen Workation Trip gehen? Und falls ja, hast Du schon Dein nächstes Ziel ins Auge gefasst?

Auf jeden Fall, es lief ja sogar viel besser als erwartet – eine Wiederholung kann ich mir sehr gut vorstellen! In der nächsten Runde geht’s dann wahrscheinlich Richtung Asien.

Das klingt hervorragend! Wir wünschen Dir schon mal viel Spaß – und sind gespannt auf die Fortsetzung unseres Gesprächs.

Apropos Fortsetzung: Wenn es um das Thema Mobile Working geht, hat unser Team jede Menge zu erzählen. Deshalb geben wir in den nächsten Monaten vielen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Geschichten und Erfahrungen mit uns zu teilen. Stay tuned!

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Wie flexibel darf Arbeit sein? KOMSA: Ja!

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