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hybrider Unterricht

Hallo zusammen,

wir, das sind Justin und Paul, Azubis aus dem zweiten Lehrjahr, wollen Euch heute mal einen kurzen Einblick in unsere Arbeit im TAC & der KOMSA-Akademie geben.

Dort wird bereits seit Beginn der Corona Maßnahmen an einem praktikablen Konzept gefeilt, um die angebotenen Schulungen den neuen Umständen entsprechend zu gestalten.

Die Durchführung der Schulungen mit einer Mischform aus Teilnehmern die sowohl vor Ort als auch online dabei sind, stellte uns vor eine ganz neue Herausforderung. Viele der online zugeschalteten Teilnehmer haben die Schulung eher als Frontalunterricht empfunden. Dies kam vor allem daher, dass die Teilnehmer nur ein Webcam-Bild des Moderators hatten.

hybrider Unterricht

Und nun?

Es war also Zeit, sich das hybride Konzept nochmal genauer anzuschauen und zu verbessern. Nach langem beraten und testen verschiedener Ideen, haben wir uns schließlich für eine Lösung mit einer 360°-Kamera entschieden.

Unser Auftrag war es nun, dieses System aufzubauen und auf Herz und Nieren zu testen.

Es gibt einen Platz für den Referenten und drei weitere für Präsenzeilnehmer. Jeder dieser Plätze ist mit dem notwendigen Schulungsequipment ausgestattet. Die Meeting-Kamera wurde in die Mitte der Tische gestellt und mit je einem Bildschirm pro anwesenden Teilnehmer verbunden. Über diese Bildschirme werden dann die Videobilder der virtuell zugeschalteten Teilnehmer angezeigt. Die 360°-Kamera filmt den kompletten Raum und damit auch die Teilnehmer vor Ort. Mit der integrierten Stimmerkennung der Kamera, kann sich das Kamerabild sogar direkt auf den derzeitigen Sprecher fokussieren. Durch diesen Aufbau wird jedem das Gefühl vermittelt, er säße mit allen in einem Raum.

Bei einer Schulung für neue Mitarbeiter konnten wir uns dann selbst davon überzeugen. Eine neue Kollegin aus Kamen hatte das Vergnügen den Schulungsraum im 360°-Modus zu erleben, und hat so das Gefühl bekommen, direkt in der Veranstaltung eingebunden zu sein.

Unser Fazit

Nachdem wir die Kamera also ausführlich getestet hatten, kamen wir zu dem Ergebnis, dass sie sich für den Einsatz in Meetings äußerst gut eignet. Und auch wenn wir gemerkt haben, dass das Konzept einer hybriden Schulung, das bei weitem anspruchsvollste ist, konnten wir beim Testen und Durchführen einiges über die Organisation von Schulungen, deren Abläufe und den richtigen Einsatz von (Kamera)Technik lernen.

Auch können wir mit Gewissheit sagen, dass sie weder Herz noch Nieren besitzt.

Und so verabschieden wir uns vorerst und warten gespannt darauf, welche neuen, interessanten technische Möglichkeiten wir als nächstes umsetzen können. 


Über den Autor des Beitrags

Gastblogger

KOMSA-Azubis und Mitarbeiter erzählen