- Top-Manager der Branche feiern 30. Firmenjubiläum in Hartmannsdorf und blicken auf ein „Jahrzehnt der Möglichkeiten“

- Lebenswerk der Gründer gewürdigt

- Studie zeigt ungenutzte Potenziale im nachhaltigen Umgang mit Mobilgeräten

- neues Mietangebot für Mobilgeräte vorgestellt

Gemeinsam mit Wegbegleitern und Vertretern aus Wirtschaft und Politik feiert die KOMSA-Gruppe heute ihr 30-jähriges Bestehen. Die Top-Manager der Branche sind nach Hartmannsdorf gekommen, um über Trends, Chancen und auch Herausforderungen bei der Digitalisierung zu sprechen. Im Fokus stehen Themen wie die neue Technologieplattform 5G, die mit Augmented und Virtual Reality Anwendungen neue Wachstumschancen verspricht, die Veränderung der Arbeitswelt, die Entwicklung des Handels und das nachhaltige Wirtschaften. Der Auftakt in ein „Jahrzehnt der Möglichkeiten“, wie es Pierre-Pascal Urbon im Jubiläumsmotto zusammenfasst.

In seiner Festansprache würdigte der Vorstandsvorsitzende und Finanzvorstand von KOMSA das Lebenswerk der Gründer Gunnar Grosse, Jürgen Unger, Jürgen Fuchs und Norbert Hanussek. Die vier Gründer legten 1992 mit viel Mut und Pioniergeist den Grundstein für die heutige 1.170 Mitarbeitende starke Unternehmensgruppe. Ihre Mission, die Mobiltelefonie nach Deutschland zu bringen, klang für viele paradox in der damaligen Zeit, in der noch nicht einmal flächendeckend Festnetz verfügbar war. „Damals hätte sich vermutlich keiner vorstellen können, dass sich KOMSA zum größten Vertriebs-, Marketing- und Dienstleistungsanbieter für globale Telekommunikations-Marken entwickelt“, so Urbon. Mit einer Gesamtleistung von 1,4 Mrd. Euro im letzten Geschäftsjahr hatte KOMSA jüngst das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt.

Zu den Gratulanten zählen auch Ministerpräsident Michael Kretschmer, der sich passend zum Jubiläumsmotto per Video zuschalten ließ, sowie der Sächsische Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt. Sie zeigten sich von der 30-jährigen Erfolgsgeschichte der KOMSA-Gruppe beeindruckt, die eine große Stütze der sächsischen Wirtschaft mit regionalem Engagement, Innovationskraft und attraktiven Arbeitsbedingungen ist. Staatsminister Schmidt, der Mitglied im europäischen Ausschuss der Regionen und Berichterstatter des Europäischen Chip Act ist, würdigte zudem die Bedeutung von KOMSA in der gesamteuropäischen Perspektive der Wertschöpfungsketten in der Halbleiter- und Chipindustrie.
 

Nachhaltigkeits-Studie: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander

Neben dem Blick zurück will KOMSA mit dem heutigen Festakt vor allem nach vorn schauen. So zeigte der langjährige COO des Handelsunternehmens MediaMarkt-Staurn und heutiger Chef des IoT-Unternehmens Allterco, Wolfgang Kirsch, in seiner Keynote auf, dass die nächsten Jahre für den Handel vor allem eine Zeit des Handelns sein werden. Manager von Samsung, Telekom, Atos Unify und Otto – allesamt langjährige Partner von KOMSA – diskutierten im anschließenden Expertengespräch über die Wachstumsmöglichkeiten des mobilen Arbeitens. Untermauert wurde die Diskussion von den Ergebnissen einer aktuellen Studie, die KOMSA heute vorgestellt hat.

Die Studie befasst sich mit der Frage, wie es um die nachhaltige Nutzung von Smartphones, Tablets und Notebooks in der deutschen Wirtschaft bestellt ist. Hierzu wurden bundesweit 500 IT-Entscheiderinnen und -Entscheider von Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden befragt. „Die Corona-Pandemie hat dem Trend zum mobilen Arbeiten einen kräftigen Schub verliehen. Das führt dazu, dass Unternehmen verstärkt in mobile Arbeitsplätze investieren“, erklärt Urbon den Hintergrund der Befragung. Die Ergebnisse decken sehr deutliche Potenziale auf, die Firmen heute noch nicht nutzen. So geben 94% der Unternehmen an, dass ihnen Nachhaltigkeit bei der Anschaffung bzw. dem Austausch mobiler Firmengeräte wichtig ist, 74% haben aber keine Prozesse oder Konzepte für den nachhaltigen Einsatz ihrer Firmengeräte.

„Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier sehr stark auseinander“, kommentiert Urbon die Ergebnisse. „Das ist besonders prekär, da die Studie weiter zeigt, dass mobile Firmengeräte im Schnitt nur etwa zwei Jahre genutzt werden, bevor sie ausgetauscht werden. Ein Smartphone, Tablet oder Notebook schafft mit professioneller Aufbereitung dann locker noch ein zweites oder drittes Leben und sollte deshalb zur Weiternutzung instandgesetzt werden.“ Positiv ist: Die Mehrheit der Unternehmen hat das Potential erkannt und möchte in den nächsten zwei Jahren ein Nachhaltigkeits-Konzept umsetzen.

Appell an Unternehmer und Politik, jetzt zu handeln

Urbon nutzte den heutigen Festakt und appellierte an die Wirtschaft, die Pläne auch wirklich umzusetzen. „Die Veränderung unserer Arbeitswelt sollte nicht zulasten unseres Planeten gehen.“ Von der Politik forderte er den regulatorischen Rahmen für lokale Reparaturen. „Es kann ökologisch nicht richtig sein, dass noch verwertbare Geräte verschrottet oder gar zur Reparatur nach Asien verschickt werden. Durch entsprechende Rahmenbedingungen können Arbeitsplätze in der Region geschaffen und gleichzeitig die Umwelt geschont werden.“ Zugleich bekannte sich Urbon zum Standort Hartmannsdorf: „Wir werden unsere Reparatur nicht in Niedriglohnländer verlagern, um Lohnkosten zu sparen. Stattdessen werden wir massiv in unsere logistische und technische Infrastruktur investieren.“

Neues Angebot: Device as a Service soll Firmen entlasten

KOMSA hat in den vergangenen Monaten bereits eine neue Möglichkeit geschaffen, um mobilen Firmengeräten ein möglichst langes Leben zu schenken. Das Device-as-a-Service Angebot hat Urbon heute vorgestellt. KOMSA stellt dabei die Technik zur Verfügung, übernimmt die Einrichtung und Konfiguration, die Reparatur im Defektfall sowie die Rücknahme, wenn die Geräte nicht mehr gebraucht werden. Um die Firmen von den üblicherweise hohen Investitionskosten zu entlasten, übernimmt KOMSA sogar die Finanzierung. Die Firmen zahlen lediglich eine monatliche Pauschale pro Gerät. „Damit schlagen wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Unternehmen haben keinen Ärger mehr mit Investitionen und müssen sich nicht mehr um Software-Updates, Reparaturen oder die Wiederverwertung kümmern. Das übernehmen wir und ich würde mich freuen, wenn unser Angebot dazu beitragen kann, dass wir in Deutschland nachhaltiger mobil arbeiten“, erklärt Urbon.

Parallel zum Ausbau des Device-as-a-Service Geschäfts plant KOMSA weitere Investitionen in die logistische Infrastruktur und in die Ausweitung seiner Marketingaktivitäten. Hierfür hat sich das Unternehmen mit Dr. Harald Josef Ollinger einen erfahrenen Marketingstrategen an Bord geholt. Urbon verdeutlicht: „Wir arbeiten mit großen internationalen Marken zusammen und wollen diese künftig noch stärker im deutschen und europäischen Markt platzieren.“

Über KOMSA
Die KOMSA-Gruppe wurde 1992 von Gunnar Grosse und drei Mitstreitern gegründet und zählt heute zu den größten Familienunternehmen Deutschlands. KOMSA ist der größte Telekommunikations-Distributor in Deutschland und zeichnet sich durch seinen Zugang zu rund 200 internationalen Herstellern und Mobilfunkanbietern sowie über 20.000 Handelspartnern aus. Allein rund 2.000 Fachhändler haben sich der KOMSA-Tochter aetka angeschlossen, dem größten deutschen Verbund freier Fachhändler. Für Unternehmen stellt und verwaltet KOMSA als Spezialist für digitale Infrastrukturen über 500.000 mobile Geräte – wahlweise für eine monatliche Mietpauschale, die modular kombinierbare Zusatzleistungen einschließt. Zudem ist KOMSA führend in der Reparatur und Aufbereitung von Smartphones, Tablets sowie anderen Mobilgeräten und betreibt am Hauptsitz im sächsischen Hartmannsdorf eine der größten Mobilfunkwerkstätten Europas. Essentiell für alle Leistungen des Unternehmens ist die hochmoderne Logistik, die größtenteils automatisiert arbeitet und täglich bis zu 30.000 Pakete an Händler, Geschäfts- und Privatkunden versendet. Die KOMSA-Logistik wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen und dem Europäischen Logistik-Preis.

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30 Jahre | Pressemitteilung

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